PayPal Auslandsüberweisung: Gebühren, Kosten und Alternativen (2026)

PayPal Gebühren Ausland setzen sich aus drei Bausteinen zusammen: einer Transaktionsgebühr, einem Länderzuschlag von bis zu 2,99 % und einem Wechselkursaufschlag von 3 % auf den Basiswechselkurs. Wer ins Ausland zahlt oder Geld aus dem Ausland empfängt, profitiert von Tempo und Reichweite – eine Zahlung zwischen zwei PayPal-Konten ist in Minuten erledigt und erreicht mehr als 110 Länder. Genutzt wird der Dienst vor allem für private Überweisungen an Familie und Freunde, für Zahlungen an Freelancer und für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Kundschaft außerhalb des EWR. Dieser Ratgeber zeigt, wie die PayPal Auslandsüberweisung funktioniert, was sie kostet, welche Faktoren die Höhe der Gebühren beeinflussen, wie lange sie dauert, wie du Kosten senkst und wie PayPal im Vergleich zu einer Alternative wie Wise abschneidet.

Online-Zahlung am Laptop – PayPal Gebühren bei Zahlungen ins Ausland
Bei Zahlungen über Landesgrenzen kommen Länderzuschlag und Wechselkursaufschlag hinzu

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Der Rechner deckt Inlands-, Auslands- und Mikrozahlungen ab und zeigt sofort, was von deiner Zahlung übrig bleibt.

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Wie funktioniert die PayPal Auslandsüberweisung?

Mit PayPal sendest du auf zwei Wegen Geld ins Ausland: direkt an ein anderes PayPal-Konto oder über den PayPal-Dienst Xoom an ein Bankkonto, eine Debitkarte oder zur Bargeldabholung. Der erste Weg ist der schnellste, der zweite erreicht auch Empfänger ohne PayPal-Konto.

Geld an ein PayPal-Konto senden

Um Geld an ein PayPal-Konto im Ausland zu senden, führst du fünf Schritte aus:

  1. Melde dich in deinem PayPal-Konto an und wähle „Geld senden“.
  2. Gib E-Mail-Adresse, Handynummer oder Namen der empfangenden Person ein.
  3. Wähle Betrag und Währung.
  4. Entscheide zwischen „Freunde und Familie“ und „Waren und Dienstleistungen“.
  5. Prüfe die angezeigten Gebühren und den Wechselkurs, dann bestätige.

Das Geld liegt meist innerhalb von Minuten auf dem PayPal-Konto der empfangenden Person. PayPal unterstützt den Versand in mehr als 110 Länder. Beide Seiten brauchen dafür ein PayPal-Konto.

Geld über Xoom ins Ausland senden

Hat die empfangende Person kein PayPal-Konto, läuft die Überweisung über Xoom, einen Dienst von PayPal. Xoom erreicht mehr als 160 Länder und zahlt auf Bankkonten, an Debitkarten, an mobile Wallets oder als Bargeld zur Abholung aus. Du startest Xoom direkt in der PayPal-App über „Geld an ein Bankkonto senden“. Die Gebühren von Xoom unterscheiden sich von den PayPal-Gebühren und hängen von Zielland, Auszahlungsart und Zahlungsquelle ab.

Kann man mit PayPal an eine IBAN überweisen?

Nein, PayPal führt keine klassische SEPA-Überweisung an eine IBAN aus. Überweisungen auf ausländische Bankkonten laufen über Xoom, wo du die Kontodaten der empfangenden Person angibst. Umgekehrt geht es sehr wohl: Guthaben von deinem eigenen PayPal-Konto buchst du auf dein hinterlegtes Bankkonto ab – auf ein lokales Bankkonto kostenlos, auf ein Bankkonto in den USA für 3,00 %.

PayPal Auslandsüberweisung Kosten: ein Überblick

Die Kosten einer PayPal-Auslandsüberweisung bestehen aus bis zu drei Bausteinen: einer Transaktionsgebühr, einem länderabhängigen Zuschlag und den Kosten der Währungsumrechnung. Welcher Baustein greift, hängt davon ab, ob du privat sendest oder geschäftlich empfängst.

KostenpositionGebühr
Private internationale Zahlung (senden)5 % des Betrags, mindestens 0,99 €, höchstens 3,99 €
Geschäftliche Zahlung empfangen (Inland/EWR)2,49 % + 0,35 € Festgebühr
Zuschlag bei internationalen Zahlungen+0 % bis +2,99 %, je nach Markt der sendenden Person
Währungsumrechnung3 % über dem Basiswechselkurs
Private Zahlung in Euro innerhalb des EWRkostenlos
Quelle: offizielle PayPal-Gebührenseiten für Deutschland, Stand September 2026

Die Währungsumrechnung ist der Posten, den die meisten unterschätzen. Sie erscheint nicht als eigene Zeile in der Abrechnung, sondern steckt im Kurs.

Kein offizieller Gebührenrechner

PayPal stellt keinen eigenen Rechner für Auslandsüberweisungen bereit. In deinem Konto findest du unter „Geldbörse“ lediglich einen Währungsrechner, der den aktuellen Transaktionswechselkurs anzeigt. Die Gebührenseite der Rechnung musst du selbst zusammensetzen – oder du nutzt den PayPal Gebührenrechner auf dieser Seite, der Inlands-, Auslands- und Mikrozahlungstarife abdeckt.

PayPal Wechselkurs und Fremdwährungsgebühren

Der größte Kostentreiber bei einer Auslandszahlung ist selten die Transaktionsgebühr, sondern der Wechselkurs. PayPal rechnet Fremdwährungen nicht zum Devisenmittelkurs um, sondern verwendet einen eigenen Transaktionswechselkurs.

Wie funktionieren die Wechselgebühren bei PayPal?

PayPal schlägt 3 % auf den Basiswechselkurs auf. Der Basiswechselkurs stammt von externen Finanzdienstleistern, der Aufschlag kommt oben drauf. Für dich heißt das: Du erhältst weniger US-Dollar (USD), Britische Pfund (GBP) oder Japanische Yen (JPY) für dieselbe Summe in Euro (EUR), als der Kurs bei Google oder einem Devisenrechner vermuten lässt.

Bei 1.000 € entspricht ein Aufschlag von 3 % rund 30 € – Kosten, die in keiner Gebührenzeile auftauchen. Genau das macht sie schwer greifbar: Die Differenz steckt im Kurs und fällt erst auf, wenn du den Empfängerbetrag mit dem Devisenmittelkurs vergleichst.

Regionale Aufschläge – je nach Herkunftsland

Zusätzlich zum Wechselkursaufschlag erhebt PayPal einen prozentualen Zuschlag, der sich nach dem Markt der sendenden Person richtet. Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) beträgt dieser Zuschlag 0 %, außerhalb steigt er mit der Entfernung zum EWR auf bis zu 2,99 %.

Automatische Umrechnung – der kostspielige Standard

Beim Bezahlen in Fremdwährung bietet PayPal an, den Betrag automatisch in Euro umzurechnen. Dieses Verfahren heißt Dynamic Currency Conversion (DCC) und ist voreingestellt. Wer bestätigt, zahlt den PayPal-Kurs inklusive der 3 % Aufschlag.

Wähle stattdessen die Originalwährung, wenn du mit Kredit- oder Debitkarte bezahlst. Dann rechnet dein Kartenanbieter um – bei Karten ohne Fremdwährungsgebühr ist das in der Regel günstiger.

Faktoren, die die Höhe der Gebühren beeinflussen

Drei Faktoren bestimmen, wie teuer eine PayPal-Auslandszahlung wird: die Herkunft der Zahlung, die Art der Transaktion und die gewählte Zahlungsmethode.

1. Herkunft der Zahlung – Woher kommt das Geld?

Empfängst du eine geschäftliche Zahlung vom Typ {LQ}Waren und Dienstleistungen{RQ} aus dem Ausland, erhöht PayPal die variable Gebühr um folgende Prozentpunkte:

Markt der sendenden PersonZusätzliche Gebühr
EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)+0 %
Großbritannien+1,29 %
USA und Kanada+1,99 %
Alle anderen Märkte+2,99 %
Zuschlag für internationale Zahlungen vom Typ Waren und Dienstleistungen

Für sonstige geschäftliche Transaktionen – etwa Kartenzahlungen mit erweiterten Funktionen oder QR-Code-Zahlungen – gilt eine kürzere Staffel: +0 % im EWR, +1,29 % aus Großbritannien und +1,99 % aus allen anderen Märkten.

Eine Besonderheit betrifft den EWR: Internationale Transaktionen in Euro, bei denen beide Seiten im EWR registriert sind, behandelt PayPal gebührentechnisch wie Inlandstransaktionen. Eine Zahlung aus Österreich oder Spanien kostet dich damit genauso viel wie eine aus Deutschland.

2. Art der Transaktion – Privat, geschäftlich oder Mikro?

PayPal unterscheidet drei Transaktionstypen mit deutlich unterschiedlichen Sätzen:

TransaktionstypGebühr
Private Zahlung international (senden)5 %, mindestens 0,99 €, höchstens 3,99 €
Geschäftliche Zahlung (Waren und Dienstleistungen)2,49 % + 0,35 € zuzüglich Länderzuschlag
Mikrozahlungen4,99 % + 0,09 € zuzüglich Länderzuschlag
Private Zahlung in Euro innerhalb des EWRkostenlos

Kleine Beträge trifft die Festgebühr überproportional. Bei 5 € macht die Festgebühr von 0,35 € bereits 7 % des Betrags aus, bei 500 € sind es 0,07 %. Der Mikrozahlungstarif senkt die Festgebühr auf 0,09 €, muss aber für dein Geschäftskonto beantragt und von PayPal genehmigt werden.

3. Zahlungsmethode – Wie wird bezahlt?

Die Zahlungsquelle beeinflusst vor allem die Umrechnung. Zahlst du aus dem PayPal-Guthaben oder vom Bankkonto, rechnet PayPal um und der Aufschlag von 3 % greift. Zahlst du mit Kredit- oder Debitkarte, kannst du die Umrechnung deinem Kartenanbieter überlassen. PayPal weist diese Wahl im Bezahlvorgang aus – sie ist einen Klick entfernt und wird trotzdem häufig übersehen.

PayPal Gebühren im Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt, was eine Zahlung aus verschiedenen Regionen kostet, wenn du in Deutschland 100 € für Waren oder Dienstleistungen empfängst. Grundlage sind 2,49 % + 0,35 € plus der jeweilige Länderzuschlag.

Herkunft der ZahlungSatzGebühr bei 100 €Du erhältst
Deutschland / EWR2,49 % + 0,35 €2,84 €97,16 €
Großbritannien3,78 % + 0,35 €4,13 €95,87 €
USA und Kanada4,48 % + 0,35 €4,83 €95,17 €
Alle anderen Märkte5,48 % + 0,35 €5,83 €94,17 €
Berechnet ohne Währungsumrechnung. Kommt eine Umrechnung hinzu, fallen weitere 3 % an.

Der Unterschied zwischen einer Zahlung aus dem EWR und einer aus Übersee beträgt bei 100 € rund 3 €. Bei 1.000 € sind es 30 €, bei 10.000 € rund 300 €.

Wie hoch sind die PayPal-Gebühren bei 100 €?

Bei 100 € hängen die Gebühren davon ab, ob du privat sendest oder geschäftlich empfängst. Beide Fälle im Überblick:

FallGebührErgebnis
Privat senden, Euro innerhalb des EWR0,00 €100,00 € kommen an
Privat senden, international mit Umrechnung3,99 € plus rund 3 % im Kursrund 93 € Gegenwert
Geschäftlich empfangen, Inland/EWR2,84 €97,16 €
Geschäftlich empfangen, USA/Kanada4,83 €95,17 €

Die private internationale Zahlung liegt bei 100 € bereits am Deckel: 5 % von 100 € wären 5,00 €, berechnet werden höchstens 3,99 €. Bei größeren Beträgen sinkt der prozentuale Anteil der Grundgebühr deshalb – der Wechselkursaufschlag von 3 % bleibt dagegen konstant.

Beispiel:

Eine Freelancerin in Deutschland stellt einem Kunden in den USA 1.000 € in Rechnung und erhält die Zahlung als Waren und Dienstleistungen. Die Gebühr beträgt 4,48 % + 0,35 €, also 45,15 €. Auf dem PayPal-Konto landen 954,85 €. Rechnet PayPal zusätzlich von USD in EUR um, kommen rund 3 % des Betrags obendrauf.

Dauer von PayPal-Auslandsüberweisungen

Wie schnell das Geld ankommt, hängt vom gewählten Weg ab.

ÜberweisungsartDauer
PayPal-Konto zu PayPal-Kontosofort, meist innerhalb von Minuten
Xoom: Bargeldabholungmeist sofort verfügbar
Xoom: Debitkarteinnerhalb weniger Stunden
Xoom: Banküberweisung1 bis 2 Werktage
Auszahlung vom PayPal-Konto auf ein Bankkonto2 bis 3 Werktage, sofort gegen 1 % Gebühr

Direkte Zahlungen zwischen PayPal-Konten sind am schnellsten. Beachte dabei: Das Geld liegt zunächst auf dem PayPal-Konto der empfangenden Person. Bis es auf dem Bankkonto ankommt, vergehen weitere 2 bis 3 Werktage.

PayPal Gebühren vermeiden: Tipps

Vollständig vermeiden lassen sich die Gebühren bei geschäftlichen Zahlungen nicht. Fünf Ansätze senken die Kosten trotzdem spürbar.

1. Fremdwährungen in PayPal behalten

Lege in deinem PayPal-Konto Guthaben in USD, GBP oder anderen Währungen an, statt jede eingehende Zahlung sofort in Euro umzurechnen. Du entscheidest dann selbst, wann umgerechnet wird – und sparst die Umrechnung ganz, wenn du in derselben Währung wieder ausgibst.

2. Automatische Umrechnung deaktivieren

Wähle beim Bezahlen in Fremdwährung die Abrechnung in der Originalwährung. PayPal fragt das im Bezahlvorgang ab. Damit übernimmt dein Kartenanbieter die Umrechnung statt PayPal.

3. Kreditkarte clever einsetzen

Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr rechnet meist zu einem besseren Kurs ab als PayPal. Anbieter wie N26, DKB oder Wise geben den Interbankenkurs weitgehend ungefiltert weiter. Die Kombination lautet: faire Karte plus deaktivierte automatische Umrechnung.

4. Zahlungen bündeln statt splitten

Jede Transaktion kostet eine Festgebühr. Wer viermal 25 € sendet, zahlt sie viermal; wer einmal 100 € sendet, nur einmal. Bei privaten internationalen Zahlungen wirkt zusätzlich der Deckel von 3,99 €: Ab rund 80 € Sendebetrag steigt die Grundgebühr nicht weiter.

5. Multi-Währungs-Konten wie von Wise nutzen

Ein Multi-Währungs-Konto hält Guthaben in mehreren Währungen und rechnet zum Devisenmittelkurs um. Für regelmäßige Auslandsüberweisungen ist das strukturell günstiger als PayPal, weil der Aufschlag im Kurs entfällt und die Gebühr separat ausgewiesen wird.

Vergleich: PayPal vs. Wise bei internationalen Zahlungen

PayPal und Wise verdienen an internationalen Zahlungen auf unterschiedliche Weise. Der Unterschied liegt weniger in der Höhe der sichtbaren Gebühr als darin, wo die Kosten entstehen.

Der Faktencheck – Wie groß ist der Unterschied wirklich?

PayPal erhebt eine Transaktionsgebühr und schlägt zusätzlich 3 % auf den Basiswechselkurs auf. Wise rechnet zum Devisenmittelkurs um und weist die Gebühr getrennt aus. Bei einer Überweisung von 1.000 € in eine Fremdwährung entspricht allein der PayPal-Kursaufschlag rund 30 € – unabhängig davon, wie hoch die ausgewiesene Gebühr ausfällt.

Direktvergleich: Wise vs. PayPal

MerkmalPayPalWise
WechselkursBasiswechselkurs + 3 % AufschlagDevisenmittelkurs
Gebührenausweisteilweise im Kurs enthaltenseparat ausgewiesen
Private Auslandszahlung5 %, min. 0,99 €, max. 3,99 €Gebühr ab rund 0,47 %, je nach Währung
Empfänger ohne Kontoüber Xoom möglichAuszahlung auf Bankkonto
GeschwindigkeitPayPal zu PayPal soforthäufig innerhalb eines Werktages
Angaben der Anbieter, Stand September 2026. Kurse und Gebühren ändern sich täglich.

Für eine einzelne Zahlung in Euro innerhalb des EWR spielt der Unterschied keine Rolle – dort ist PayPal für private Zahlungen kostenlos. Sobald eine Währungsumrechnung dazukommt, verschiebt sich das Bild deutlich.

Wise als Alternative für Auslandsüberweisungen

Wise ist ein Anbieter, der sich auf internationale Überweisungen spezialisiert hat. Vier Merkmale unterscheiden den Dienst von PayPal.

1. Wechselkurs auf Basis des Devisenmittelkurses

Wise rechnet zu dem Kurs um, den du auch bei Google oder einem Devisenrechner findest. Ein prozentualer Aufschlag auf den Kurs entfällt.

2. Gebühren werden vor der Überweisung ausgewiesen

Die Gebühr steht vor der Bestätigung fest und beginnt je nach Währungspaar bei rund 0,47 %. Du siehst vorab, welcher Betrag bei der empfangenden Person ankommt.

3. Multi-Währungs-Konto für mehrere Währungen

Das Konto hält Guthaben in über 40 Währungen und stellt für mehrere Länder eigene Kontodaten bereit, etwa eine US-Routing-Number oder einen britischen Sort Code. Überweisungen sind in mehr als 140 Länder möglich.

4. Geschwindigkeit

Ein großer Teil der Überweisungen erreicht die empfangende Person innerhalb eines Werktages, viele davon deutlich schneller.

Die Wise-Karte lässt sich auch mit PayPal verknüpfen. Deaktivierst du in PayPal die automatische Umrechnung, übernimmt die Karte die Umrechnung – der PayPal-Aufschlag von 3 % entfällt damit.

So registrieren Sie sich bei Wise

Die Registrierung dauert wenige Minuten und läuft in sechs Schritten ab.

Schritt für Schritt zum Wise Konto

  1. Website oder App öffnen: Die Anmeldung funktioniert im Browser und in der App gleichermaßen.
  2. Kontoart wählen: Privat oder geschäftlich. Beide Varianten lassen sich getrennt führen.
  3. Registrieren: Mit E-Mail-Adresse und Passwort oder über ein bestehendes Konto bei Google oder Apple.
  4. Identität verifizieren: Ein gültiges Ausweisdokument hochladen. Bei Geschäftskonten kommen Angaben zur Firma hinzu.
  5. Adresse bestätigen: Per Stromrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug.
  6. Karte bestellen (optional): Physisch oder digital, direkt in der App.

Für die Nutzung als PayPal-Ergänzung reichen die Schritte 1 bis 5. Die Karte ist nur nötig, wenn du damit auch bezahlen willst.

Fazit: Ist PayPal eine gute Wahl für Auslandsüberweisungen?

PayPal eignet sich für Auslandsüberweisungen, wenn Geschwindigkeit und Reichweite zählen. Für private Zahlungen in Euro innerhalb des EWR ist der Dienst kostenlos, und eine Zahlung zwischen zwei PayPal-Konten ist in Minuten erledigt.

Sobald eine Währungsumrechnung dazukommt, wird es teuer. Transaktionsgebühr, Länderzuschlag und der Aufschlag von 3 % auf den Basiswechselkurs summieren sich bei kleinen Beträgen schnell auf 5 bis 8 % der Überweisungssumme. Wer regelmäßig größere Summen ins Ausland sendet, fährt mit einem spezialisierten Anbieter in der Regel günstiger.

Die praktische Regel lautet: Vergleiche vor jeder Auslandsüberweisung die Gesamtkosten, nicht nur die ausgewiesene Gebühr. Der Betrag, der bei der empfangenden Person ankommt, entscheidet den Vergleich. Für deine Verkäuferseite rechnest du die Gebühr am schnellsten mit dem PayPal Gebührenrechner aus.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man mit PayPal auch ins Ausland überweisen?

Ja. Du kannst Geld an PayPal-Konten in mehr als 110 Ländern senden. Über den PayPal-Dienst Xoom sind zusätzlich Überweisungen auf Bankkonten, an Debitkarten und zur Bargeldabholung in mehr als 160 Ländern möglich.

Kann man mit PayPal an eine IBAN überweisen?

Nein. PayPal führt keine klassische Überweisung an eine IBAN aus. Zahlungen auf ausländische Bankkonten laufen über Xoom, wo du die Kontodaten der empfangenden Person eingibst.

Wie hoch sind die PayPal-Gebühren bei 100 €?

Beim geschäftlichen Empfang aus dem Inland oder dem EWR fallen 2,84 € an, es bleiben 97,16 €. Kommt die Zahlung aus den USA oder Kanada, sind es 4,83 €. Beim privaten Senden ins Ausland beträgt die Grundgebühr 3,99 €, dazu kommt bei Umrechnung ein Aufschlag von 3 % im Kurs.

Wie kann man mit PayPal Geld in die Türkei senden?

Über Xoom. Melde dich in PayPal an, wähle die Option für den Versand an ein Bankkonto und folge den Schritten. Die Auszahlung erfolgt auf ein Bankkonto oder zur Bargeldabholung. Prüfe vorab den angezeigten Kurs für Türkische Lira, weil der Kursaufschlag hier stärker ins Gewicht fällt als die Gebühr.

Kann man mit PayPal Geld aus dem Ausland empfangen?

Ja. Private Zahlungen empfängst du kostenlos, solange keine Währungsumrechnung nötig ist. Bei geschäftlichen Zahlungen fällt die Standardgebühr plus Länderzuschlag an: 0 % im EWR, 1,29 % aus Großbritannien, 1,99 % aus den USA und Kanada, 2,99 % aus allen anderen Märkten.

Wie hoch sind die PayPal Verkäufergebühren?

Für Zahlungen vom Typ Waren und Dienstleistungen aus dem Inland beträgt die Verkäufergebühr 2,49 % + 0,35 €. Für sonstige geschäftliche Transaktionen gelten 2,99 % + 0,39 €, für QR-Code-Zahlungen 0,90 %. Bei internationalen Zahlungen kommt der Länderzuschlag hinzu.

Wie kann ich mit PayPal gebührenfrei Geld versenden?

Gebührenfrei ist ausschließlich die private Zahlung in Euro innerhalb des EWR über Freunde und Familie, wenn keine Währungsumrechnung stattfindet. Für Käufe ist diese Option nicht zulässig, und der Käuferschutz greift dabei nicht.

Warum ist der PayPal-Kurs nie ganz der echte?

PayPal verwendet nicht den Devisenmittelkurs, sondern einen eigenen Transaktionswechselkurs mit einem Aufschlag von 3 % auf den Basiswechselkurs. Der Aufschlag erscheint nicht als Gebühr, sondern steckt im Kurs.

Welche Gebühren verstecken sich hinter PayPal-Zahlungen ins Ausland?

Drei Posten: die Transaktionsgebühr, der Länderzuschlag von bis zu 2,99 % und der Wechselkursaufschlag von 3 %. Nur die ersten beiden erscheinen als Gebühr, der dritte steckt im Kurs.

Kann ich bei PayPal überhaupt Geld sparen?

Ja. Deaktiviere die automatische Umrechnung und lass deine Karte umrechnen, halte Fremdwährungen im Konto statt sie sofort zu tauschen, und bündle kleine Zahlungen zu einer größeren.

Lohnt sich PayPal für Auslandsüberweisungen überhaupt?

Für schnelle Zahlungen an vorhandene PayPal-Konten und für Euro-Zahlungen im EWR: ja. Bei Währungsumrechnung und größeren Beträgen summieren sich die Kosten auf 5 bis 8 % – dort sind spezialisierte Anbieter meist günstiger.

Wie kann Wise mir bei internationalen Überweisungen helfen?

Wise rechnet zum Devisenmittelkurs um und weist die Gebühr separat aus, die je nach Währungspaar bei rund 0,47 % beginnt. Der Kursaufschlag von 3 %, den PayPal erhebt, entfällt damit.

Quellen

  1. PayPal – Gebühren für Privatkunden
  2. PayPal – Vorzugskonditionen für gewerbliche Verkäufer
  3. PayPal – Geld weltweit versenden
  4. Wise – Gebühren und Preise

Alle Gebührenangaben stammen aus den offiziellen PayPal-Gebührenseiten für Deutschland, Stand September 2026. PayPal kann Sätze jederzeit ändern – verbindlich sind allein die Angaben von PayPal.

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